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Warum du Schoko-Hasen nicht mit deinem Hund teilen solltest.

Lieber Tierfreund

Schon bald suchen wir wieder Nestchen vom Osterhasen - denn Ostern steht vor der Tür. 🐰🍫

Da kann es schon mal passieren, dass der Schoko-Hase auf dem Couchtisch liegen bleibt. Ehe wir uns versehen, hat sich der Vierbeiner das Ding geschnappt. Bestimmt weisst du, dass Hunde keine Schokolade essen dürfen. Doch warum eigentlich? Das erfährst du in diesem Bogbeitrag.

Hunde können die in Schokolade enthaltenen Stoffe nicht richtig abbauen. Vor allem Theobromin und auch Koffein sind hier die Übeltäter. Sie gehören zu den sogenannten Methylxanthinen und wirken bei Hunden viel stärker und länger als beim Menschen. Während wir sie relativ schnell "verstoffwechseln", bleiben sie im Hundekörper deutlich länger aktiv und können giftig wirken.

Was passiert im Körper des Hundes?
Schon kleinere Mengen können zu Symptomen führen wie:

  • Unruhe und Zittern
  • Erbrechen und Durchfall
  • Herzrasen
  • Krampfanfälle

In schweren Fällen kann es sogar lebensgefährlich werden.

Wichtig zu wissen:

  • Dunkle Schokolade (z. B. Zartbitter) enthält besonders viel Theobromin → besonders gefährlich
  • Milchschokolade ist etwas weniger stark, aber trotzdem riskant
  • Weiße Schokolade enthält kaum Theobromin, ist aber wegen Zucker und Fett trotzdem ungeeignet
Die Giftigkeit hängt vom Gewicht des Hundes und der Art der Schokolade ab.
Hier eine praktische Übersicht für dich:
 

Schokoladentyp

Theobromin-Gehalt

Kritische Menge für 10 kg Hund

Zartbitter (70–85%)

~10–16 mg/g

schon 20–40 g (!)

Milchschokolade

~2 mg/g

ca. 100–200 g

Weiße Schokolade

~0 mg/g

kaum Risiko (aber ungesund)

 

Was soll ich tun, wenn der Hund Schokolade gefressen hat?

Ganz wichtig ist erstmal: Ruhe bewahren aber schnell handeln.
Beobachte deinen Hund auf die oben genannten Symptome und notiere dir, wieviel Schokolade und wann dein Hund sie gefressen hat. Schon kleine Mengen – vor allem dunkle Schokolade – können für Hunde also gefährlich sein.

Im Zweifel gilt immer: lieber einmal zu viel beim Tierarzt anrufen als zu wenig.

Du darfst also deine Osterhasen ohne schlechtes Gewissen selbst verdrücken. 😉
In diesem Sinne: Frohe Ostern!