Adoption aus dem Tierschutz - Teil 1
Liebe Tierfreunde
Man hört ihn immer wieder – den Spruch „Adopt Don‘t Shop!“ (engl. für „Adoptieren statt kaufen“).
Doch was bedeutet es eigentlich genau, einen Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, was muss alles beachtet werden und vor allem, welche Herausforderungen können auf mich als Adoptant zukommen?
Doch was bedeutet es eigentlich genau, einen Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, was muss alles beachtet werden und vor allem, welche Herausforderungen können auf mich als Adoptant zukommen?
In diesem Blog-Beitrag gehen wir auf dieses Thema ein und erzählen euch von unseren Erfahrungen.
Vorteile Tierschutzhund aus dem Ausland
- Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit der Vereine
- Rettung vor möglicher Tötung
- Sicheres Zuhause schenken
- Rudelhunde, sind meist schon gut sozialisiert
- Sinnvolle Lebensaufgabe
- Etwas Gutes tun
Nachteile Tierschutzhund aus dem Ausland
- Mittelmeer- oder sonstige Krankheiten
- Mischlingshunde ohne genaue Herkunftsinformationen
- Mögliche Verhaltensauffälligkeiten
- Unbekannte Vergangenheit
- Fremde Umgebung, Gerüche und Geräusche können Angst machen
Viele Hundebesitzer legen aus diversen Gründen viel Wert auf reinrassige Hunde aus professioneller Zucht. Anderen wiederum ist es unwichtig, woher ihr Hund stammt, solange sie einen treuen Begleiter an ihrer Seite haben dürfen.
In unserem Team bei Swiss Natural sind alle möglichen Varianten vertreten. Von Züchtern in Deutschland und der Schweiz, über Tierschutz in der Schweiz bis hin zu einem Tierheim in Griechenland, unsere Vierbeiner haben alle eine andere Geschichte. So unterschiedlich ihre Herkunft ist, genauso unterschiedlich sind ihre Charaktere und ihre jeweiligen Halter.
Diesen Blogbeitrag widmen wir insbesondere unserem jüngsten Rudelmitglied – ein mittlerweile ungefähr 9 Monate alter Mischlingshund aus Pyrgos, Griechenland, der im April 2025 zu uns in die Schweiz stossen durfte. Durch ihn erfüllt sich ein Kindheitstraum und den lang ersehnten Wunsch eines eigenen Hundes unserer Arbeitskollegin. Im Januar erst ist sie zu uns gestossen und hat sich in eben diesem Monat über Instagram direkt in den kleinen „Otto“ verguckt.
Schon lange hatte sie bei diversen Tierschutzvereinen nach einem passenden Hund gesucht. Bei dem kleinen „Griechen“ war es Liebe auf den ersten Blick. Da sie bei ihrem neuen Arbeitgeber nun auch die Möglichkeit hat, einen Hund mit zur Arbeit zu bringen, musste sie nicht lange überlegen. Kurzerhand hat sie sich über den Adoptionsverlauf informiert, die Selbstauskunft zu Ihrer Person, Wohnsituation und Arbeitsverhältnis etc. ausgefüllt und sich als neues Zuhause für den kleinen Streuner beworben.
Schon lange hatte sie bei diversen Tierschutzvereinen nach einem passenden Hund gesucht. Bei dem kleinen „Griechen“ war es Liebe auf den ersten Blick. Da sie bei ihrem neuen Arbeitgeber nun auch die Möglichkeit hat, einen Hund mit zur Arbeit zu bringen, musste sie nicht lange überlegen. Kurzerhand hat sie sich über den Adoptionsverlauf informiert, die Selbstauskunft zu Ihrer Person, Wohnsituation und Arbeitsverhältnis etc. ausgefüllt und sich als neues Zuhause für den kleinen Streuner beworben.
Kurz darauf hat sich der Schweizer Verein Stray Paws Swiss, welcher mit seiner gemeinnützigen Arbeit zwei registrierte Vereine in Griechenland unterstützt, bei ihr gemeldet und ein erstes Telefonat angesetzt. Es wurden offene Fragen geklärt und nochmal auf alle wichtigen Punkte, die Verantwortung und Herausforderungen hingewiesen. Dank der langjährigen und auch sehr persönlichen Erfahrung mit Tierschutzhunden, konnte die ehrenamtliche Helferin des Vereins schon zu diesem Zeitpunkt wertvolle Tipps mit auf den Weg geben.
Wer sich genauer über den Verein, seine Arbeit und die Adoption aus Griechenland informieren möchte:
Nachdem die ersten Fragen geklärt wurden, ist ein zweites Gespräch innerhalb der nächsten 14 Tage vereinbart worden. Dort ging es nochmals genauer um die Bedingungen und Regeln. Glücklicherweise arbeitet der Verein sehr professionell und gewissenhaft und hat eine sehr ausführliche Dokumentation über sich, den Ablauf der Adoption und wichtigen Hinweisen zusammengestellt. Somit tauschte man sich beim nächsten Telefonat erneut hauptsächlich über Erfahrungen und Tipps aus, denn Fragen waren so gut wie keine mehr offen.
Ein wichtiges Thema war aber zum Zeitpunkt des zweiten Gesprächs noch zu klären: Die Einreise
Folgende Varianten standen zur Option:
- Abholung durch Adoptantin im Tierheim in Griechenland
- Abholung durch Adoptantin am Flughafen Athen GR
- Einreise des Hundes im Van durch ehrenamtliche Helfer des Tierheims, Abholung an einem Standort in der Schweiz
Die Meinungen über den besten Einreiseweg gehen wie bei so vielen Themen in der Hundeerziehung auch hier stark auseinander. Der Verein und die Adoptantin waren sich jedoch in einem Punkt direkt einig: Stress für den Hund ist bei allen Optionen unumgehbar.
Da die bürokratischen Punkte Rund um die Adoption von „Otto“ bereits im Februar geklärt werden konnten, war klar, dass im Van noch ein Platz für ihn frei sein würde. Schlussendlich ist die Entscheidung gefallen, die kleine Fellnase per Landverkehr in die Schweiz zu transportieren.
Der Schutzvertrag zwischen Stray Paws Swiss und unserer Kollegin wurde dann Mitte März 2025 unterschrieben und nun warteten alle gespannt auf die Ankunft des neuen Schützlings.
Wie wird er sich integrieren? Wie kommt Frauchen mit der Umstellung klar? Wie reagieren unsere Bürohunde auf den Zuwachs? Welche Charakterzüge entwickelt er und wie schnell wird er sich in seinem neuen Zuhause wohlfühlen? All das sind Faktoren, die nur bis zu einem gewissen Grad beeinflusst werden können.
Klar ist, dass es viel Geduld, Zeit und Verständnis braucht – und das sind wir alle bereit zu geben.
Otto, wir freuen uns auf dich und viele tolle Rudel-Abenteuer!
Wir halten euch gerne mit einem Teil 2 auf dem Laufenden.
Habt ihr selbst spannende Erfahrungen mit Hunden aus Tierheimen gemacht?
Wir sind gespannt auf eure Geschichten und Erinnerungen, die ihr über Instagram mit uns teilen könnt. Markiert uns in euren Beiträgen und Stories und nutzt den Hashtag #SwissNaturalTierschutz
Vielleicht können wir so noch weiteren Strassenhunden die Chance auf ein schönes Leben in der Schweiz schenken.
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Otto als Welpe in Griechenland
Der erste Tag in der Schweiz